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1.
Erste Priorität in der Unterstützung eines Projektes ist, daß es sich um
ein pastorales Projekt handeln soll.
Begründungen:
* es sollen die Verantwortlichen in
den Missionsländern im Dienst der Verkündigung unterstützt werden
* jede diözesane Aktion hat spezifische
Schwerpunkte -
so auch das Referat für Mission und Entwicklung
2. Es
muß zu den Projektpartnern eine
partnerschaftliche
Beziehung mit der
Erzdiözese Wien geben bzw. angestrebt werden.
Begründungen:
* die Unterstützung soll ein Zeichen der
Verbundenheit der Ortskirche Wien mit der Missionskirche am Ort
sein
* sie soll nicht nur punktuell erfolgen,
sondern eine nachhaltige Verbesserung der Situation bewirken
* eine nachhaltige Entwicklungsförderung
braucht ein längeres partnerschaftliches Zusammenwirken (Geben und
Empfangen)
3. Es
sollen Personen in ihrem missionarischen Dienst
-
im Orden
oder als KatechistInnen - unterstützt werden.
Begründungen:
* erster Auftrag der Kirche
ist:missio ad gentes
- die Frohbotschaft zu allen
Menschen zu bringen (mit einheimischen Kräften)
* es bestehen Kriterien von Weihbischof
Florian Kuntner, die in dieser Form den Aufbau der Kirche besonders fördern
sollen
* beide Zielgruppen tragen viel zum Aufbau
der jungen Kirchen bei und erfahren oft wenig Unterstützung
4. Es
sollen dieKirchen
in den 10 ärmsten Ländern der Welt besonders gefördert
werden. Diese sind laut SWI (Österr. Stiftung für
Weltbevölkerung u. Internat. Zusammenarbeit): Sierra Leone, Tansania, Malawi,
Dem. Rep. Kongo, Kongo, Burundi, Jemen (Westasien), Sambia, Mali
und Nigerien.
(Basis: BSP bei Kaufkraftparität pro
Einwohner, 2001)
Begründungen:
* biblische Gerechtigkeit ist eine
wesentliche Forderung der Hl. Schrift und wird u. a. schon von den
Propheten (Zehent für die Armen) immer eingefordert
* Gott soll als der Gott des Lebens von
allen Menschen erfahren werden
* die Kirche ist zu einer weltweiten
Solidarität herausgefordert (Option für die Armen)
5. Die
Projekte sollen durch qualifizierte Einrichtungen geprüft und mit
ihnen abgewickelt werden.
Begründungen:
* es bedarf einer positiven Befürwortung
durch den Ortsbischof
* die Anschaffung von Fahrzeugen soll nur
über die MIVA koordiniert und durchgeführt werden
* Ansuchen und Überweisungen sollen nur
über verläßliche Partner (missio, DKA, MIVA ...), die über eine
entsprechende Infrastruktur verfügen, abgewickelt werden.
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